Die perfekte Praktikums-Stellenanzeige
Eine gute Stellenanzeige macht den Unterschied zwischen 3 und 30 Bewerbungen. Studierende und Schüler haben die Wahl – Ihre Anzeige muss überzeugen. Hier erfahren Sie, wie Sie eine Praktikumsausschreibung erstellen, die die besten Bewerber anzieht.
Aufbau einer guten Praktikums-Anzeige
1. Titel: Klar und suchmaschinenoptimiert. "Praktikum Marketing (m/w/d) – 3 Monate" statt "Spannende Praktikumsstelle zu vergeben!!!". Der Titel muss in Jobbörsen-Suchen gefunden werden.
2. Unternehmensbeschreibung (3-4 Sätze): Was macht Ihr Unternehmen? Wie groß sind Sie? Was macht Sie besonders? Studierende wollen wissen, wo sie landen.
3. Aufgaben (5-7 Bullet Points): Konkrete Aufgaben, keine Floskeln. "Eigenständige Erstellung von Social-Media-Content" statt "Unterstützung des Marketing-Teams". Zeigen Sie, dass Praktikanten echte Verantwortung übernehmen.
4. Profil (5-7 Bullet Points): Was bringt der ideale Praktikant mit? Studienrichtung, Skills, Soft Skills. Aber: Nicht zu viel fordern. Es ist ein Praktikum, kein Senior-Job.
5. Was wir bieten (5-7 Bullet Points): Vergütung nennen (ja, auch wenn es keine Pflicht ist), Betreuung, Lernmöglichkeiten, Team, Arbeitsatmosphäre, ggf. Übernahmemöglichkeit.
6. Vergütung: Nennen Sie das Gehalt. Anzeigen mit Gehaltsangabe bekommen 30-50% mehr Bewerbungen. Wenn Sie fair zahlen, zeigen Sie es.
Wo ausschreiben?
Spezialisierte Portale: praktikumsgenie.de erreicht gezielt Praktikumssuchende. Ihre Anzeige erscheint auf 5 Jobportalen gleichzeitig.
Hochschul-Jobbörsen: Fast jede Uni hat eine eigene Jobbörse. Kostenlos oder sehr günstig, aber nur Studierende dieser Uni.
LinkedIn: Für qualifizierte Praktikanten im höheren Semester und im Master.
Eigene Website: Eine Karriereseite mit offenen Praktika zeigt Professionalität.
Timing
Sommerpraktikum: Anzeige ab Februar/März schalten.
Winterpraktikum: Ab September/Oktober.
Pflichtpraktikum: Studierende suchen 3-6 Monate im Voraus.