Warum das Praktikumszeugnis wichtig ist
Für viele Praktikanten ist das Praktikumszeugnis eines der ersten beruflichen Dokumente – und oft entscheidend für die nächste Bewerbung. Als Arbeitgeber investieren Sie 20-30 Minuten und geben dem Praktikanten ein wertvolles Dokument mit.
Aufbau
1. Überschrift: "Praktikumszeugnis"
2. Stammdaten: Name, Geburtsdatum, Praktikumszeitraum, Abteilung.
3. Aufgabenbeschreibung: Detaillierte Auflistung der Aufgaben und Projekte. Je konkreter, desto wertvoller.
4. Leistungsbeurteilung: Qualität, Engagement, Lernbereitschaft, Selbstständigkeit.
5. Verhaltensbeurteilung: Gegenüber Vorgesetzten, Kollegen, ggf. Kunden.
6. Schlussformel: Beendigungsgrund, Dank und Zukunftswünsche.
Noten-Formulierungen
| Note | Formulierung |
|---|---|
| 1 | "stets zu unserer vollsten Zufriedenheit" |
| 2 | "stets zu unserer vollen Zufriedenheit" |
| 3 | "zu unserer vollen Zufriedenheit" |
| 4 | "zu unserer Zufriedenheit" |
Muster (Note 2)
Frau [Name], geboren am [Datum], absolvierte vom [Datum] bis [Datum] ein [Pflicht-/freiwilliges] Praktikum in unserer [Abteilung].
Zu ihren Aufgaben gehörten: [Aufgabe 1], [Aufgabe 2], [Aufgabe 3].
Frau [Name] erledigte alle übertragenen Aufgaben stets zu unserer vollen Zufriedenheit. Sie zeichnete sich durch eine schnelle Auffassungsgabe, große Lernbereitschaft und eigenständiges Arbeiten aus.
Ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Kollegen war stets einwandfrei und kooperativ.
Wir danken Frau [Name] für ihren Einsatz und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute und weiterhin viel Erfolg.
Tipps
Zeitnah ausstellen: Innerhalb von 2 Wochen nach Praktikumsende.
Aufgaben detaillieren: "Eigenständige Erstellung von Social-Media-Content" ist besser als "Unterstützung des Marketing-Teams".
Keine versteckten Codes: Wenn Sie Note 2 meinen, schreiben Sie Note 2. "War stets bemüht" = Note 5.